Umgang
mit Gewalt- und Krisensituationen an der
Schillerschule
Stand: 24.04.09
Die Schillerschule ist
Lebensraum für alle
Beteiligten
(Schüler, Lehrer, nichtlehrendes
Personal und
Eltern).
Wir
können nur lernen, wenn wir uns hier wohlfühlen.
Jeder
Mensch ist wertvoll
Jeder hat
seine Stärken
Jeder
braucht die Gemeinschaft
Jeder darf
angstfrei zur Schule kommen
Jeder wird
als Persönlichkeit akzeptiert
Wir achten
uns gegenseitig
Wir nehmen
den anderen wahr
Wir reden
miteinander
Wir
kümmern uns um jeden
Wir nehmen
uns Zeit und helfen einander
Konflikte
werden friedlich gelöst
Es gilt
das Prinzip der Wiedergutmachung
Regeln
werden gemeinsam erarbeitet und eingehalten
Auch
Auseinandersetzungen verlangen gegenseitige Achtung
·
Die
Schillerschule ist eine offene Schule, in der wir uns
von morgens 7.30 Uhr bis zum Schulschluss aufhalten können.
·
Sie bietet
vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung
und unterschiedliche Aufenthaltsbereiche, die für alle Beteiligten –
insbesondere aber für die SchülerInnen – ein attraktives und
akzeptiertes
Zuhause darstellen.
·
Sozialpädagogische
Kräfte, Beratungslehrer, Klassen- und
Fachlehrer und Sekretärin und Hausmeister helfen - je nach
Zuständigkeit - bei
privaten, seelischen und schulischen Problemen. Die SchülerInnen finden
jederzeit einen Ansprechpartner, der ihnen weiterhilft.
·
Die Lehrer
nehmen jeden Schüler im Unterricht und im
außerunterrichtlichen Bereich wahr. Sie bieten für die Fächer und in
Notsituationen
individuelle Hilfen an.
·
Im Konfliktfall
und bei Fehlverhalten gilt das Prinzip der
Wiedergutmachung
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Die
Schullaufbahn des Einzelnen wird in den ersten beiden
Jahrgängen zusätzlich durch Erprobungsstufenkonferenzen unterstützt.
Für alle
Jahrgänge werden die Zeugnisse grundsätzlich im Rahmen von
Elternsprechtagen
ausgegeben. So werden gute Leistungen gewürdigt und bei
Minderleistungen
beraten Eltern, Schüler und Lehrer gemeinsam.
·
Für
SchülerInnen, die durch Verhaltensprobleme oder psychische
Störungen den Unterricht in Regelklassen nicht wahrnehmen (können) oder
die
geforderten Leistungen auf Dauer nicht erbringen können, hat die Schule
ein
Netzwerk geschaffen, in das außerschulische Partner (BBZ der
VHS-Dingen,
Bildungszentrum der RAG-Dortmund, Berufskolleg) und die Praxisklasse
der
Schillerschule mit dem Jugendamt als Partner eingebunden sind.
·
Bei Konflikten
während des Unterrichts bietet der
Trainingsraum mit den sozialpädagogischen Kräften die Möglichkeit, das
Verhalten aufzuarbeiten und zu reflektieren und so die Zeit bis zum
klärenden
Gespräch zu überbrücken.
·
Für die Lösung
von Konflikten zwischen den Schülern stehen
die Fachlehrer, Klassenlehrer, Beratungslehrer und/oder
Streitschlichter, die
sozialpädagogischen Kräfte und die Schulleitung zur Verfügung. Je nach
Schwere
des Konfliktes wird unmittelbar das der Schule zur Verfügung stehende
Netzwerk
in Anspruch genommen. Wenn notwendig werden „Runde Tische“ gebildet und
zum
Beispiel Hilfeplangespräche
initiiert
und durchgeführt.
·
Täter-Opfer
–Gespräche werden durchgeführt. Sie haben das
Ziel der Wiedergutmachung und helfen in besonderem Maße Konflikte
nachhaltig zu
lösen. So werden gemeinsam Verhaltensstrategien entwickelt, bei denen
Verträge
und die Einbeziehung von Helfern genau so eine wichtige Rolle spielen,
wie die
Verabredung kurz-, mittel- und langfristiger Ziele, deren Erreichen
personell
durch die Schule begleitet wird.
·
Das Prinzip der
Wiedergutmachung sorgt dafür, dass jeder
Schüler im Fall von Mobbing (verbale Attacken)/Bullying (körperliche
Attacken)
den Mut haben soll sich einer Person seines Vertrauens gegenüber zu
öffnen und
mitzuteilen.
·
Mit Eintritt in
das 5. Schuljahr stehen neben der
Wissensvermittlung die Stärkung der Persönlichkeit und das soziale
Lernen im
Mittelpunkt. Das Kommunikations-training in Jg. 5, die Abenteuerland-AG
in Jg.
5/6, das Projekt Liebe-Freund-schaft-Sexualität in Jg. 7 und 9, der
Kompetenzcheck in Jg. 8/9, die Rechtskunde-AG als Zertifikatkurs in Jg.
9 sind
in diesem Zusammenhang fester Bestandteil des Schulprogramms.
Verhalten im
Normalfall
·
Alle in der
Schillerschule Beteiligten nehmen das Geschehen
im Gebäude wahr. Sie achten auf Veränderungen, Besonderheiten,
ungewöhnliche
Vorkommnisse und fremde Personen.
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Die
SchülerInnen melden ungewöhnliche Beobachtungen den
verantwortlichen Erwachsenen.
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Das Personal
spricht grundsätzlich jeden Unbekannten an, der
sich auf dem Schulgelände oder im Schulgebäude aufhält. Im Zweifelsfall
wird
sofort eine weitere anwesende Person aufgefordert die Schulleitung zu
informieren.
Bei Gefahr im
Verzug
·
Polizei
110 und Sekretariat 440469 informieren
·
Auf
Lautsprecherdurchsagen achten
·
Durchsagetext
bei Überfall/Amoklauf: „ Achtung eine Durchsage. Wir haben heute Herrn
Omak
in/im .... (Bezeichnung des Gebäudeteils) zu Besuch, ich wiederhole
Herr Omak
ist in/im .... zu Besuch“
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Unbedingt
den Anweisungen der für die Gruppe verantwortlichen Person Folge leisten
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Ruhe
bewahren
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Wege für
Polizei/Rettungspersonal und -fahrzeuge freihalten
·
Wenn
möglich nach Anweisung der Schulleitung oder der Polizei das
Schulgebäude
evakuieren und den für den Krisenfall festgelegten Aufenthaltsbereich
aufsuchen
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Vollständigkeit
der Gruppe feststellen und dem Krisenmanagement melden
Bei Gefahr im
Verzug während der Unterrichtszeit:
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sofort die
Türen verschließen
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Ruhe bewahren
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Unbedingt den
Anweisungen des/der LehrerIn folgen
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Türen und
Fenster meiden und Deckung suchen
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Notrufe per
Telefon an die Polizei 110 und das Sekretariat
440469 absetzen
·
auf
Lautsprecherdurchsagen achten
Bei Gefahr im
Verzug während der unterrichtsfreien Zeit
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auf
Lautsprecherdurchsagen achten
·
Ruhe bewahren
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Unbedingt den
Anweisungen des/der LehrerIn folgen
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Notrufe per
Telefon an die Polizei 110 absetzen
·
wenn möglich
Passanten informieren
Sicherheitserziehung
Verkehrserziehung
Der in den letzten Jahren
stark zugenommene Straßenverkehr mit seinen vielfach drohenden Gefahren
gibt Anlass dazu, auch im Unterricht auf mancherlei Gefahrenpunkte
aufmerksam
zu machen. Deshalb ist es für jeden Klassenlehrer verpflichtend, einmal
im Monat eine Stunde Verkehrserziehung zu erteilen, damit unsere Kinder
sich nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch privat im Straßenverkehr
vorschriftsmäßig verhalten.
„Lebendiger Verkehrsunterricht“
Direkt auf der Straße ...
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...bespricht der Verkehrserzieher des ADAC kritische Alltagssituationen.